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  1. Björn Pelzer says

    26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Klein und leistungsfähig, 23. Dezember 2009
    Rezension bezieht sich auf: Razer Orochi Bluetooth Laser Gaming Mouse (Zubehör)

    Als Gelegenheitsspieler habe ich mir die Razer Orochi in erster Linie als Arbeitsmaus zugelegt. Ich bin kleine Notebookmäuse gewöhnt und empfinde die “ausgewachsenen” Mäuse als zu sperrig. Leider haben die kleinen Mäuse meist wenig Funktionen und nur niedrig auflösende Sensoren. Bei der Orochi dagegen ist ziemlich viel in ein kompaktes Format gestopft worden. Mit etwa 10cm Länge und 3,5cm Höhe ist sie für meinen Geschmack klein genug. Lediglich etwas schmaler könnte sie sein, mit knapp 7cm liegt sie da schon im Bereich der großen Mäuse.

    Die Orochi ist symmetrisch gebaut und alle Tasten sind frei belegbar (und damit auch vertauschbar), sie sollte also für Links- und Rechtshänder gleich gut geeignet sein. Der obere Teil des Gehäuses (abnehmbar, darunter ist Platz für Batterien) besteht aus einem leicht gummiartig rauem Kunststoff, der untere Teil dagegen ist sehr glatt und glänzend. Das USB-Kabel ist mit kordelähnlichem Material überzogen und etwa 90cm lang.

    Vor der Orochi habe ich eine Logitech G9 benutzt. Diese war mir aber zu groß, und an das Scrollrad habe ich mich nie gewöhnen können (in der Funktion als mittlere Maustaste zu schwer zu drücken, und ansonsten zu wackelig). Das Rad der Orochi ist breiter, dreht sich nur wenn man es will und lässt sich leicht drücken. Freilauf und seitliches Scrolling wie bei der G9 hat die Orochi allerdings nicht. Neben der linken und rechten Maustaste gibt es außerdem seitlich noch je zwei kleine Knöpfe, die mit Daumen bzw. kleinem Finger zu bedienen sind. Sie sind schwer zu drücken (was Vor- und Nachteil sein kann) und dienen in der Werkseinstellung zum Ändern der Abtastrate und als Vor/Zurück im Browser.

    Mit der Razersoftware (für Windows und wohl auch Mac) können alle Tastenbelegungen geändert werden. Hier können auch Makros programmiert und diverse technische Details eingestellt werden, auch Spielereien wie die Beleuchtung des Mausrads, und das ganze kann in Profilen gespeichert werden. Die Einstellungen werden in der Maus selbst gespeichert. Hat man sie also beispielsweise auf einem Rechner konfiguriert, dann kann man sie an einen anderen Rechner anschließen und sie behält auch dort diese individuellen Einstellungen, ohne dass auf dem zweiten Rechner die Razer-Software installiert werden muss. Auch unter Linux bleiben so die in Windows gemachten Einstellungen weitgehend erhalten, ich habe aber nicht alle Belegungsvarianten durchprobiert. :-)

    Die Maus kann wie gesagt per USB-Kabel an den Rechner angeschlossen werden (und braucht dann keine Batterien), oder auch kabellos mit Bluetooth. Beides hat bei mir unter XP sofort funktioniert. Das Kabel kann beim Bluetoothbetrieb von der Maus entfernt werden. Die Befestigung ist sehr stabil und fügt sich auch vom Aussehen her gut ins Gesamtbild der Maus, versehentlich abfallen wird das Kabel nicht. Der Bluetoothbetrieb hat gegenüber dem Kabelbetrieb einige Nachteile: der Rechner braucht einen Bluetoothempfänger (wird nicht bei der Orochi mitgeliefert), die Maus braucht zwei Mignonbatterien (sind dabei), und Reaktionszeit und Genauigkeit sind schlechter – sicher gut genug für problemlosen Alltagseinsatz, aber wenn sogar ich den Unterschied merken kann, dann dürfte der Unterschied für die Fans schneller Spiele einiges ausmachen. Die Batterien haben natürlich auch einigen Einfluss auf das Gesamtgewicht der Maus. Als Nebeneffekt kann man durch Entfernen einer oder beider Batterien das Gewicht etwas an die eigenen Vorlieben anpassen.

    Was die Genauigkeit des Sensors angeht kann ich nicht meckern. Irgendwelche Aussetzer sind mir nicht aufgefallen (außer auf Glas), aber ich bin da wahrscheinlich nicht sehr anspruchsvoll.

    Die Maus kommt in einer (unnötig?) aufwendigen Verpackung. Neben viel Plastikmüll und einigem Papierkram findet sich darin noch eine kleine Polstertasche für die Maus (praktisch), aber keine Software-CD. Die Treiber (23MB) muss man sich stattdessen von der Razer-Webseite runterladen. Das dürfte heutzutage akzeptabel sein, aber es kann hilfreich sein, vorher darüber Bescheid zu wissen.

    Der Preis mag stattlich sein, aber dies ist die erste Maus seit langem, mit der ich wirklich zufrieden bin. An der Größe werden sich wohl die Geister scheiden. Ich finde sie nahezu ideal. Sie wird aber wahrscheinlich zu klein sein für Leute, die eine Maus lieber mit der ganzen Hand als nur mit den Fingerspitzen bewegen.

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  2. Florian Kirchhoff says

    10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Klein, Mobil und Leistungsfähig!, 18. Januar 2010
    Rezension bezieht sich auf: Razer Orochi Bluetooth Laser Gaming Mouse (Zubehör)

    Ich habe mir die Razer Orochi ebenfalls in erster Linie als Gelegenheitsspieler angeschafft.
    Der erste Eindruck, wie immer von Razer, ein Traum!
    Unter zimlich viel Papier und Plastikmüll findet sich eine Quickstart-Guide, 2 AA-Batterien, eine richtige Manual, ein Razer Sticker, das USB-Kabel und die Orochi selbst.
    Zugegebenermaßen, das Papierkrams hätte man sich sparen können, aber dafür schaut die Orochi in der Verpackung doch auch schon recht gut aus ;)
    Treiber sucht man, wie immer bei Razer, vergeblich. Allerdings geht der Download von der Herstellerseiter schnell und ohne Probleme.
    Die Maus wird im Kabellosen Bluetooth-Betrieb von 2 AA-Batterien angetrieben. In einigen Rezensionen hier auf Amazon.de wird das als negativpunkt aufgeführt, ich allerdings empfinde es als eher Angenehm! Gerade der einsatz von Batterien macht die Orochi so mobil, wie ich es haben möchte :)

    Ansonsten ist die Verarbeitung der Maus erste Sahne. Das USB-Kabel lässt sich leicht in die Maus einstecken. Lediglich das entfernen des Kabels bereitet mir immer Magenschmerzen. Allerdings wird dadurch das Kabel nicht einfach ausversehen abfallen.

    Der Bluetooth-Betrieb funktionierte bei mir auch sofort ohne Probleme. Ich war vor dem Kauf der Orochi zunächst skeptisch, da eine Vorgägnerversion ein Bluetooth-Problem hatte, und sich nicht mit allen anderen Bluetooth-Geräten verbinden wollte.

    Getestet habe ich sie in dem MMO Aion und dem Taktik-Shooter Counter-Strike. In beiden spielen habe ich den Unterschied zwischen Blutooth- oder Kabelbetrieb nicht einmal gemerkt. Ansonsten habe ich noch keine Aussetzer (bis auf eine Ausnahme, siehe unten) mit der Orochi gehabt.
    Alle Tasten der Orochi sind problemlos belegbar und sind leicht erreichbar.

    Einzige Negativpunkte:
    - könnte Billiger sein
    - im Blutooth-Betrieb schaltet sich die maus nach wenigen Sekunden in einen Standby wenn sie nicht genutzt wird. Bewegt man sie anschließend wieder erfolgt ein kleiner Aussetzer und der Mauszeiger ‘springt’
    - Im Blutetooth-Betrieb können keine Tasten belegt werden und die Profile können nur über Makros auf den Maustasten gewechselt werden!

    Ich hoffe die Rezension hilft euch weiter.

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  3. Harzer Roller says

    4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Klein, kabellos & fein, 17. September 2010
    Rezension bezieht sich auf: Razer Orochi Bluetooth Laser Gaming Mouse (Zubehör)

    Zu meinem neuen Notebook mit integriertem Bluetooth gehörte eine neue Maus. Ich kaufte mir über Amazon die Orochi.

    Wichtig war mir eine Anbindung an den Rechner über Funk, Technologie war erstmal zweitrangig.
    Also kein Kabelsalat, ständig an Buchsen rumfruckeln wenn ich irgendwo hin will.
    Die schon magere Ausstattung an USB-Anschlüssen sollte ebenfalls nicht dauerhaft mit irgendwelchen Empfängern blokiert sein, egal ob Micro- oder Maxi-empfänger.
    Zweitrangig, aber nicht unwichtig, war für mich ebenfalls die Möglichkeit auch mit spielen zu können. Negative Erfahrungen schlossen NoName-Produkte aus.
    Bei diesen Kriterien wird die Wahl schnell recht eng.

    Nach einigen Stunden Recherche hatte ich folgende Mäuse in die engere Auswahl bezogen:
    Microsoft BT 5000
    Logitech M555b
    Razer Orochi
    Razer Mamba

    Die Logitech war von vornherein (sehr sehr gute Erfahrungen) mein Favorit.
    Diesen Vorsprung verspielte sie letzlich restlos wegen der geänderten Mausradbelegung.
    Ich nutze die mittlere Maustaste permanent, und normalerweise besitzt sie sowieso schon eine Software-Scrollfunktion.
    Schade, echt Schade. Das wäre mein Wahl gewesen.
    Ich sah die Logitech zusammen mit der Microsoft im Mediamarkt.
    Die Microsoft war, trotz guter Bewertungen und Eigenschaften, zu klein, fast winzig. Sie schied deshalb aus.
    Die Logitech hatte hingegen eine ansprechende Größe, lag gut in der Hand. Ich wertete sie als größere Notebook- oder kleine Desktopmaus.

    Apropos Größe.
    Man liest immer nur “kleine Frauenhände” “Männerhände” usw. Kein wirklicher Vergleich oder?
    Ich habe immer einen gesucht deshalb hier:
    Meine Hand ist von der Handwurzel 20,5 cm lang, und ohne Daumen 9 cm breit.
    Im Augenblick schiebe ich an der Logitech RX250 rum (11,5 x 6 x 4 cm) die ich als angenehm empfinde, da ich dort meine Handinnenfläche leicht auflegen kann.
    An meinem Desktop habe ich noch eine etwas größere Logitech die dann auch die letzten Lücken zur Hand schließt und wie angegossen sitzt.
    Die Maße habe ich übrigends direkt an der Maus gemessen, da hier bei Amazon teilweise falsche Abmessungen oder die der Packungen stehen.

    Die Mamba schreckte mich wegen des Preises, aber letztlich wegen der kurzen Akkulaufzeit ab. Gut war daran die Möglichkeit die Maus wieder am USB-Kabel aufzuladen.

    Die Orochi (9,8 x 6,5 x 3,8 cm) ist etwas kleiner als die oben genannte RX250, so das ich bei ihr die Handinnenfläche gerade noch so auflegen kann. Es entsteht der Effekt sie nur noch mit den Fingerspitzen herumschieben zu wollen, ist damit aber im Grenzbereich zur RX250.
    Die Orochi ist aber um einiges größer als die reine Notebookmaus meiner Freundin (8,5 x 5 x 3), womit längeres Arbeiten schnell zur Qual wird.
    Deshalb werte ich die Orochi wie die Logitech M555b als größere Notebook- oder kleine Desktopmaus. Längeres arbeiten ist bei meiner Handgröße problemlos möglich, aber nicht optimal.

    Das Design der Orochi ist wirklich überdacht und gut, doch nicht sehr gut. Sie ist symmetrisch, sollte also für Rechts- und Linkshänder geeignet sein. Beim Einsetzten der Batterien (was sich Unterwegs oder im Ausland als Vorteil erweisen sollte, ansonst ladbare Akkus) gab es bei mir einen positiven Aha-Effekt für ein durchdachtes technisches Design der Deckschale.
    Zu den Tasten: Die Standardtasten und das Rad sind optimal. Wärend die Zusatztasten auf der Daumenseite gut erreichbar sind, werden sie auf der anderen Seite zum Geduldsspiel. Dann die Tastaur zu benutzen geht schneller.
    Insgesamt sind die Zusatztasten zu weit nach innen gelegt und schlecht bedienbar. Razor – einen Milimeter nach außen ziehen bitte!
    Hauptsächlich deshalb, aber auch wegen der englischlastigen Software, gibt es insgesamt von mir einen Stern weniger. Bei einer Nootebookmaus dieser Preisklasse erwarte ich so etwas nicht.
    Verbesserungswürdig!
    Zur Orochi gibt es eine kleine Trasporttasche mit einer kleinen Trennplatte die Kabel und Maus voneinander trennt. Die Größe ist gerade so ausreichend um beides problemlos zu verstauen.

    Das die Maus über eine Software vielseitig programmierbar ist und diese Einstellungen in der Maus gespeichert werden ist absolut Klasse!
    Negativ: Größtenteils englische Website und Software. Schlechte Beschreibung zur Installation in beiden Sprachen.
    Bastelstunde und Mitdenken was passiert!
    Firmwareupdate der Maus: .Net 2+ benötigt. Habe nachinstallieren müssen und nun etwa 100 MB sinnlos auf der Platte.
    Dann Linke + Rechte Taste + Mausrad drücken(nicht rollen). USB-Kabel einstecken…

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