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  1. Julian says

    33 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Low-end, Prototyp oder Geheimtipp?, 13. August 2011
    Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Asus ENGT520 SILENT DI 1GD3 Grafikkarte (PCI-e, 1GB, DDR3 Speicher, DVI, HDMI) (Zubehör)

    Die GT 520 von Nvidia ist eine durchaus interessante Karte. Einerseits markiert sie den günstigsten Einstieg in die 500er Serie von Nvidia, und man könnte vorschnell davon ausgehen, dies ist ein bis zur Unkenntlichkeit zerschnibbelter Chip, der einfach ganz unten die Kunden abgrasen soll, wie man es von einer Low-end Grafikkarte vielleicht erwarten würde.
    Wenn sie das bezüglich der Spieleleistung angenommen haben, haben sie nicht Unrecht. Der Chip verfügt zwar über immerhin 48 Shaderprozessoren, wird aber durch den 64Bit breiten Bus zum Grafikspeicher (der mit 1GB wieder mal überdimensioniert ist) in dieser Disziplin gewaltig ausgebremst, was aktuelle Titel Disqualifiziert.

    Doch kommen wir nun zu den Vorzügen dieser Karte:
    Der verbaute GF119 hat gegenüber seinen Serienbrüdern einige interessante Neuerungen an Bord, mit denen keine andere 500er Karte aufwarten kann, da diese wohl erst in der nächsten Grafikchipserie Einzug halten. Somit könnte man den GF119 als Feldversuch neuer Technologien bezeichnen.

    Zum einen der überarbeitete Videoprozessor der Version 4(5), welcher nach wie vor alle aktuell relevanten Videocodecs vollständig Decodieren kann, nun aber zusätzlich über eine effizientere Decodierlogik verfügt, was sich vor allem in der Performance und im Stromverbrauch niederschlägt. Bei der Wiedergabe von Blu-Rays genehmigt sich die Grafikkarte gerade einmal 8,5W, womit sie in dieser Disziplin sowohl alle Karten des eigenen Hauses als auch die von ATI/AMD auf die Ersatzbank schickt.

    Des weiteren hat ein neuer Audio-Controller Einzug gehalten, welcher nun Dolby True HD und DTS-HD per Bitstream ohne Qualitätsverlust per HDMI an einen geeigneten Receiver übertragen kann.

    Zusätzlich unterstützt die Grafikkarte sämtliche Technologien in diesem Bereich in der jeweils aktuellsten Version. Dazu zählt:
    HDMI 1.4a; Directx 11; OpenGL 4,2; Shader Model 5.0; CUDA; DirectCompute; OpenCL; Physix (unnötig, da zu wenig Performance)

    Ich selbst bin von einer GTX 560ti auf die GT 520 umgestiegen, weil ich sie einerseits testen wollte und ich andererseits keine Spiele und aufwendige 3D-Anwendungen ausführe. Ich benötige an sich nur Videoperformance. Und in dieser Disziplin ist die Karte Bärenstark. Stärker als die 560ti.
    Speziell zu diesem Asus-Modell: Die Karte ist einwandfrei verarbeitet. Der passive Kühlkörper erreicht in meinem Gehäuse (Lian Li PC-V351B) und 20°C Raumtemperatur Idle-werte von 37° und unter Volllast klettert sie auf maximal 65°C. Für eine Passivkarte sind diese Werte erstaunlich. Spulenfiepen war unter Last ebenfalls nicht feststellbar. Allerdings ist der Kühlkörper ein Dualslot-Kühler, was bedeutet, das der darunter gelegene Einbauslot mit der Verwendung dieser Karte unbrauchbar wird, da der Kühler diesen überlagert. Die Installation unter Ubuntu 10.04 war kinderleicht und unter Windows 7 gewohnt “unproblematisch”. Unter beiden Systemen arbeitet sie stabil und ohne Einschränkungen.

    Alles in allem lässt sich über die Grafikkarte ein klares Fazit ziehen:
    Verdammt erwachsen für einen “Prototyp”.
    Jemand, der nicht die neuesten Spiele spielt und eine sparsame Karte sucht, die zuverlässig auf Windows 7 / Linux Videomaterial beschleunigt oder eine Grafikkarte für seinen HTPC sucht, sollte sich diese hier genauer ansehen.
    Die G210 stattdessen empfehle ich jenen, denen der Preis für diese Karte zu hoch ist. Gut ist sie allemal, und hat dasselbe Aufgabenprofil. Aber die GT 520 macht in dieser Hinsicht quasi alles noch besser.

    Nachtrag 01.08.12:
    Seit einiger Zeit ist nun die 600er Serie von Nvidia auf dem Markt, inklusive der Low-End Modelle. Wie erwartet ist der Video und Audioprozessor der GT520 mit dem GF119 unverändert nun in fast der gesamten 600er Serie zu finden. Fast, weil einige Karten des niederen Preissegmentes noch auf älteren Chipmodellen der 500er Serie basieren, die noch über den VP4 verfügen. Welche dies sind, lässt sich durch eine News auf CB herausfinden. [...]
    Und die nun erhältliche GT610 ist nichts weiter als eine umgelabelte GT520. Auf beiden werkelt exakt derselbe Chip (GF119). Wer also vor der Kaufentscheidung steht, sollte sich nach dem günstigsten angebot richten, und nicht vorschnell glauben, dass neuer gleich besser ist.

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  2. Kronkorkenstanzer "Kronkorkenstanzer" says

    7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Tolle HTPC-Karte, 28. Oktober 2011
    Rezension bezieht sich auf: Asus ENGT520 SILENT DI 1GD3 Grafikkarte (PCI-e, 1GB, DDR3 Speicher, DVI, HDMI) (Zubehör)

    + dank passiver Kühlung ist sie unhörbar (auch kein Kondensatorpfeifen oder sonstwas zu hören)
    + sehr günstig
    + Ton über HDMI (ist zum Glück heutzutage kein Problem mehr)
    – ja, sie hat relativ wenig Leistung, ABER:
    + winziger winziger winziger Stromverbrauch bei Videowiedergabe (selbst bei BluRays und Upscale von SDTV via DVB-S)
    + low profile kompatibel, passt also auch in sehr sehr kleine Gehäuse (passende Slotblende liegt bei)

    So kriegt man ohne großartigen Mehrverbrauch eine erheblich(!) bessere TV-, BluRay-, DVD- und Videowiedergabe als bei der integrierten Grafik von Intels CPUs wie zB dem i3 2100 und hat auch weniger Probleme bzgl der Kompatibilität mit dem HDMI-Anschluss als bei ATI.

    Besonders das mit der Videowiedergabe hat mich bei meinem HTPC gestört: die Intelgrafik skaliert (vor allem TV über DVB-S/2) das Bild nur sehr unansehnlich hoch und arbeitet gefühlt nur zu 80% so flüssig wie die von den nVIDIA-Chips und das macht sich bei 42″/FullHD auch schnell bemerkbar. Selbst bei ARD HD/ZDF HD/Arte HD wurde der Upscale von 1280×720 auf 1920×1080 deutlich sichtbar nicht so scharf, flüssig und schön wie bei nVIDIA. Besonders störend: es gab sogar häufig eine ungewöhnliche Blockbildung im Bild bei Verwenden der Intel-Grafik, erst recht, wenn man auch noch versuchen wollte das Bild nachzuschärfen.

    Alles in allem kann ich diese Karte jedem ans Herz legen, der Videos kuckt, die nicht in 1080p vorliegen und der ansonsten nicht nennenswert viel Leistung von seiner Grafikkarte abverlangen muss. Spielen kann man damit trotzdem einfachere Sachen wie zB. Source-basierte Spiele (Team Fortress 2, Half-Life 2), Playstation(1+2) Emulatoren oder World of Tanks.

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  3. Lukas G. says

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Videobearbeitungs-Pc, 2. Februar 2012
    Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Asus ENGT520 SILENT DI 1GD3 Grafikkarte (PCI-e, 1GB, DDR3 Speicher, DVI, HDMI) (Zubehör)

    Hallo!

    System:
    Ich habe mir ein Pc zur Videobearbeitung zusammengestellt, dies waren meine Anforderungen:
    - GPU mit Cuda für die Adobe suite (Premier cs5.5 hauptsächlich)
    - Schneller Cpu, die “Nicht CUDA” Anwendungen flott bearbeitet
    - Viel Ram (kann man generell brauchen
    - Schnelle Festplatte mit guten Zugriffszeiten und flotte Übertragungsraten
    - Alles in allem trotzdem billig und leise

    Nun die Daten:

    AMD PhenomII x6 1055t, gt 520 (wer hätts gedacht?^^), Western Digital WD6000HLHX VelociRaptor 600gb, G.Skill PC3-10666 16gb (4 Module),tja und eben be quiet 630 watt sowie dvd laufwerk etc.

    Temperaturen: (In meinem Gehäuse ohne Belüftung!)
    idle: 32-38° (logisch: desto länger umso heißer aufgrund der schlechten bis nicht vorhandenen Belüftung)
    last: 40-50° (da die Karte eig. nur in Premier verwendet wird, liegt die Nutzung meistens nur bei 10-40%)

    Leistung:
    Ich gehe aufgrund meiner hauptsächlichen Nutzung der Karte in Premier nur auf dieses ein:
    Die Karte verarbeitet komprimiertes H264 1280×720 (sprich HD) mit ca. 25-30% Nutzung bei einer durchschnittlichen CPU-Auslastung von 5-10%
    Blu Ray’s etc. konnte ich nicht testen

    Einbau, Treiber, Fehler etc. :
    - Einbau war einfach, wie immer.
    - Keine extra Stromanschlüsse. (war zu erwarten)
    - Treiber ohne Probleme unter Windows 7 64 bit installiert.
    - Fehler, Geräusche? NEIN
    - Achtung: Aufgrund des relativ großen Kühlblocks auf der Karte sind direkt anliegende Steckülätze nicht verwendbar (falls vorhanden :D)

    Alles in allem eine tolle, leise, sparsame und recht billige (besitze in meinem Gaming PC 2 gtx 480er ;D ) Karte
    Ich würd die Karte wieder kaufen.

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