Comments

  1. Anonymous says

    4.0 von 5 Sternen
    Tolle Preis/Leistung, Relativ vernünftiges Gerät, 9. Juli 2012
    Von 

    Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Foxconn RM3-H2 Desktop PC Barebone System (Zubehör)

    Den Foxconn RM3-H2 habe ich als Basis für einen HTPC Aufbau hier bei Amazon gekauft. Obwohl ich dazu keine Kritiken oder Testberichte fand, habe ich es einfach mal blind gekauft und mich überraschen lassen.

    Die wichtigsten Daten findet man ja in der Beschreibung, sodass ich lieber ins Details gehe:
    In meinem Fall soll dieses Gerät als HTPC benutzt werden, sodass ich recht viel Wert auf Platz, Lautstärke und “Wife-Acceptance” achten musste.

    Bei einem Preis von ca. 110 Euro für ein Gehäuse, Mainboard und Netzteil, kann man kein Traumgehäuse erwarten, aber es ist trotzdem recht pfiffig konzipiert:
    Die extern erreichbaren Laufwerke (1x 3,5 Zoll , 1x 5 1/4 Zoll “Kein Slimline, sondern normale “Halbe” 5 1/4 Zoll Bauhöhe!) werden durch zwei Schrauben vorne fixiert.
    Alle weiteren Halterungen sind über eine Rastung satt am Gehäuse fixiert, sodass man sehr bequem die beiden Laufwerke ein- und ausbauen kann.

    Unterhalb dieser beiden Laufwerke findet man Platz für ein weitere 3,5 Zoll Laufwerk, welches quer eingebaut wird. Hier ist auch genug Luft drumherum, sodass
    eine normale Festplatte hier ihre Abwärme verteilen kann ohne gleich in den Hitzestau zu kommen.

    Das Mainboard selbst ist ein Foxconn H67S , welches glücklicherweise auch von Foxconn mit Firmware-Updates aktualisierbar ist (Aktuell z.B. Support für Ivy-Bridge CPUs ).
    Diese Updates findet man über foxconnsupport.com -> Downloads -> Motherboards -> Intel -> Socket 1155 -> Intel H67 -> H67S
    Hier findet man auch Handbücher und weitere Details über das Mainboard.

    In meinem Fall kam zu dem Barebone noch ein Prozessor, Speicher, eine 1TB Festplatte, eine 30 GB SSD sowie ein DVD-Laufwerk, welches exakt mit den vorhanden 3 SATA Anschlüssen passte.
    der 4te SATA Anschluss liegt hinten auf der Slotblende als eSATA für externe Platten.

    Die Beleuchtung des Geräte ist glücklicherweise recht dezent. Der Powerschalter und Powerbeleuchtung ist auf der rechten Seite gelegt. Vorne findet man nur einen ganz kleinen Reset-Knopf
    und ein HDD-Busy-Lämpchen.

    Soweit ist die Mechanik toll, das Mainboard mit UEFI modern und funktioniert gut, aber wie immer im Leben gibt es ein paar Haken.
    Zwei um genau zu sein:
    1x der Lüfter im Netzteil
    und
    1x der Gehäuselüfter

    Mit dem Gehäuselüfter (welcher in einem kleinen Rahmen steckt um ihn einfach ein und auszubauen) ist noch vergleichsweise harmlos, aber auch nicht gerade ein Leiseläufer. Hier dürfte ein Tausch gegen einen günstigen Low-Noise Lüfter die einfachste Lösung sein und so habe ich es auch gemacht. Alternativ nutzt man ein Zwischenstecker zum herabdrehen auf 9,5 Volt, was die Geräuschkulisse auf jeden Fall verbessert.

    Schlimmer ist aber der Lüfter im Netzteil!
    Dieser macht Krach für 3 und ist wirklich unerträglich.
    Daher bin ich den harten Schritt gegangen und pfeife auf meine Garantie und hab das Netzteil geöffnet (Vorsicht! Dies ist nur geschulten Elektronikern vorbehalten! Beim öffnen des Netzteils erlischt die Garantie. ).
    Im Netzteil befindet sich ein 80x80x15 mm Gehäuselüfter, welcher über ein 2-Pin Stecker auf der Netzteilplatine verbunden ist.
    Die Ansteuerung des Lüfter ist zumindest Temperaturgesteuert, was schon einmal eine gute Sache ist, aber der Lüfter ist leider billigster Art.

    Platz innerhalb des Netzteiles gibt es nur für eine Breite von maximal 18.5 mm, sodass hier nur slim-line Gehäuselüfter in Frage kommen. Hier ist die Auswahl leider sehr geringt.
    Meine Wahl fiel daher auf den SilenX “iXtrema PRO 80″ mit 14 dba . Es gibt auch noch ein Modell von SilenX mit 11 dba, aber dieser wäre viel zu langsam für den Einsatz im Netzteil.
    Beim SilenX Lüfter werden auch 4 Vibrationsdämpfer als Gummi mitgeliefert die wie geschaffen für den Einsatz in diesem Netzteil sind.

    Der Tausch der Lüfter (und das kurze Umlöten und Isolieren mit Schrumpfschläuchen) im Netzteil war eine Arbeit von 5-6 Minuten und nun ist das Netzteil erheblich ruhiger und hat
    ein paar Tage Burn-In Tests auch bisher problemlos überlebt.

    Als Fazit zu dem Barebone:
    Preis/Leistung: 5 Sterne
    Mainboard: 5 Sterne!
    Gehäusekonzept: 5 Sterne
    Netzteil: 3 Sterne, weil der Lüfter einfach zu billig ist.

    4 Sterne als Gesamtpunktzahl dürfte daher fair sein. Der Tausch beider Lüfter innerhalb des Gerätes ist mit 15-25 Euro (Je nach Qualität) machbar, sodass man danach ein wirklich feines Gerät zusammenstellen kann.
    Ich würde es jederzeit wieder kaufen.

    Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 

    War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
    Nein

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>