Test: Samsung Syncmaster LD220Z 55,9 cm (22 Zoll) Widescreen TFT-Monitor DVI, HDMI (Kontrast 70.000:1, 5ms Reaktionszeit) schwarz

Samsung Syncmaster LD220Z 55,9 cm (22 Zoll) Widescreen TFT-Monitor DVI, HDMI (Kontrast 70.000:1, 5ms Reaktionszeit) schwarz

  • Widescreen Display mit Multi-Touch Unterstützung
  • Reaktionszeit: 5 ms
  • Helligkeitswert: 250 cd/m2, Kontrast (dynamisch): 70.000:1
  • Herstellergarantie: 24 Monate
  • Lieferumfang: Monitor, Signalkabel, Netzkabel, Treiber CD, Handbuch (CD)

SyncMaster LD220Z – LCD-Display – TFT

Testergebnis: (aus 2 Tests/Meinungen)

UVP-Preis in Euro: EUR 349,98

Angebots-Preis: EUR 283,87

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2 comments to Test: Samsung Syncmaster LD220Z 55,9 cm (22 Zoll) Widescreen TFT-Monitor DVI, HDMI (Kontrast 70.000:1, 5ms Reaktionszeit) schwarz

  • Tobsen

    Test von Tobsen zu Samsung Syncmaster LD220Z 55,9 cm (22 Zoll) Widescreen TFT-Monitor DVI, HDMI (Kontrast 70.000:1, 5ms Reaktionszeit) schwarz
    Testergebnis:
    Endlich werden Touchscreens für Endverbraucher bezahlbar. Zwar blättert man immer noch doppelt so viel hin wie beim gleichen Modell ohne Multitouch, aber wenn man sieht wie billig diese normalen Monitore geworden sind, kann man durchaus zuschlagen.

    Ich habe mir diesen Samsung Multitouch TFT gekauft, weil er 1.) das schickste Design hat und ich 2.) bisher immer gute Erfahrungen mit Samsung Displays gemacht habe.

    Der Monitor steht (anders als alles was ich bisher kannte) mit dem Bildschirmrand direkt auf der Tischplatte und ist stufenlos bis zu 30° neigbar. Es wird damit geworben, dass dieser TFT eine super Ergänzung für Notebooks ist. Das stimmt auch, allerdings nutze ich ihn an meinem Desktop PC anstelle meines alten Displays. Dieses habe ich jetzt nur noch als erweiterten Desktop im Einsatz.

    Das Bild ist wie immer bei Samsung sehr gut. Gestochen scharf und kontraststark. Pixelfehler hat mein Modell keine. Videos und High Speed Ego Shooter sehen sehr gut aus.

    Die Multitouch Funktion:

    Was war die Freude groß, als das Paket endlich da war (btw: zu groß für die Packstation). Über ein USB Kabel werden die Signale zum PC gesendet. Man hat auch noch einen 2-Port USB Hub zusätzlich an der Rückseite. Windows lässt sich größtenteils ganz gut und so wie man es erwartet mit dem Finger steuern. Für die ersten Eindrücke bzgl. Multitouch empfiehlt sich das “Microsoft TouchPack”, welches kostenlos auf der Microsoft Webseite zum Download bereit steht. Damit kann man die Gesten einmal ausprobieren, wie z.B. Zoomen und Drehen mit zwei Fingern.

    Dieser Monitor unterstützt zwei Eingabepunkte, d.h. dass er zwei Finger gleichzeitig erkennen kann (Multitouch müsste hier eigentlich Dualtouch heissen). Es gibt auch Monitore, die mehr Eingabepunkte erkennen, aber die liegen preislich noch wesentlich höher. Soll aber nicht weiter stören, denn das Touch-Erlebnis ist mit dem Samsung LD220Z wirklich super.

    Ein paar Macken hat das Multitouch noch, weswegen ich auch nur vier Sterne gebe. Manchmal passiert es, dass meine Eingaben nicht mehr korrekt erkannt werden. Ich klick z.B. einen Ordner an und der Klick wird ganz woanders ausgeführt. Dann muss man entweder ein paar Minuten warten oder den Monitor aus- und wieder einschalten. Ich schätze mal leihenhaft, dass es sich um ein Treiberproblem handelt. Da ist Samsung zum Glück sehr bemüht und hat auch schon wieder ein Update bereit gestellt das ich nur noch nicht installiert habe.

    Auf Windows-Seite müssten ebenfalls noch ein paar Verbesserungen her. Kleine Klickbereiche, wie z.B. “Fenster vergrößern” sind schwer mit den dicken Wurstfingern zu drücken. Da gehts mit der Maus wesentlich einfacher. Aber alle weiteren Klicks finde ich besser per Touch.

    Eine Sache noch zu den oft erwähnten Fingerabdrücken auf dem Screen… Also so schlimm wie man immer überall liest ist es gar nicht. Durch die Kontraststärke des Monitors sieht man die Fettfinger im eingeschalteten Zustand gar nicht. Wenn er aus ist dagegen schon. Aber dafür hat Samsung ein Mikrofaser Tuch beigelegt mit dem die Abdrücke leicht abzubekommen sind.

    Für Technik-Verliebte und Leute, die das Geld übrig haben und für die die einfach nicht widerstehen können gebe ich eine klare Kaufempfehlung. Alle anderen sollten besser noch warten, bis die “Kinderkrankheiten” überstanden sind.

  • Marcel Weber

    Test von Marcel Weber zu Samsung Syncmaster LD220Z 55,9 cm (22 Zoll) Widescreen TFT-Monitor DVI, HDMI (Kontrast 70.000:1, 5ms Reaktionszeit) schwarz
    Testergebnis:
    Der LD220Z ist wirklich hochglänzend. Da man, anders als bei TFTs ohne Touchscreen-Funktion, auch näher ans Gerät heran muss, um es bequem anfassen zu können, fällt das doppelt negativ ins Gewicht. Der viel zitierte Schminkspiegel, hier steht er wirklich vor einem. Die hochglänzende Oberfläche hat noch einen weiteren Nachteil: Mit dem Finger (oder dem Stift) per Drag&Drop etwas zu verschieben ist nur sehr schwer möglich – anders als bei iPhone&co kann man auf der Oberfläche kaum vernünftig entlang fahren, es ist eher wie mit dem Finger über eine Glasplatte zu rubbeln.

    Und noch ein Nachteil: der Plastikrahmen rund ums Gerät ist ebenfalls hochglänzend (Bildinhalte spiegeln sich im Rahmen) und ausserdem ein Staubmagnet (irgendwie statisch geladen).

    Zu den Vorteilen: die Bildqualität ist für ein Consumergerät wirklich sehr gut! Albernen Features wie Scharfzeichner und dynamischer Kontrast lassen sich abschalten.

    Der angebaute Standfuß ist flexibel und leicht, wodurch man den Monitor schnell mal mit auf Reisen nehmen und irgendwo aufstellen kann.

    Die Menüführung ist auch ziemlich gut gelöst und On/Off LED nicht so hell wie bei meinem alten Syncmaster.

    Erwähnt werden sollte vielleicht noch der Stift. Der ist nur unwesentlich dünner als mein Zeigefinger und damit genauso ungenau – man kommt sich für dumm verkauft vor. Ich habe ein Holzstäbchen vom Chinamann mit einem Bleistiftspitzer angespitzt und vorn mit Sandpapier abgerundet und damit in ~2min einen deutlich besseren Stift erhalten.

    Fazit: der TFT wird wohl zurückgehen.

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